Wenn man von akustischen Gitarren spricht, kann man diese wiederum in zwei Arten unterscheiden. Da wäre zum einen die Konzertgitarre und zum anderen die Westerngitarre.

Konzertgitarre

Die Konzertgitarrre ist mit Nylonsaiten bespannt und wird auch Klassikgitarre oder spanische Gitarre genannt. Sie wird zum einen in der klassischen Musik und in der Volksmusik verwendet oder auch in der spanischen Musik – dem Flamenco. Am häufigsten kommt die Konzertgitarre wohl am Lagerfeuer zum Einsatz.

Im Gegensatz zur Westerngitarre oder zur E-Gitarre hat die Konzertgitarre ein relativ breites Griffbrett. Zusammen mit den weichen Nylonsaiten ist sie daher die optimale Anfängergitarre. Die drei hohen Saiten sind vollständig aus Kunststoff, die drei tiefen Saiten haben auch einen Nylonkern, sind jedoch mit einem dünnen Metalldraht umwickelt.

Westerngitarre

Die Westerngitarre unterscheidet sich von der Konzertgitarre durch ihre Stahlsaiten sowie durch die Bauweise. Sie hat einen silbrig-klaren Klang und eignet sich hervorragend als Backgroundinstrument in einer Band oder auch zum Begleiten von Liedern, zum Beispiel am Lagerfeuer. Meistens werden Westerngitarren in den Musikrichtungen Rock, Country, Folk oder Blues eingesetzt.

Die Westerngitarre gibt es in unterschiedlichen Bauweisen in Bezug auf Halsform und Korpusgröße. Jene mit einem großvolumigen Korpus werden Dreadnoughts genannt. Der Name leitet sich von großen amerikanischen Kriegsschiffen ab.

Was Westerngitarren zeichnet ebenfalls aus, dass die Saiten mittels Saitenpins im Korpus verankert werden, im Gegensatz zur Konzertgitarre, wo sie geknotet werden.

E-Gitarre

Die E-Gitarre erzeugt ihren Klang nicht hauptsächlich akustisch, sondern Übertragung der Saitenschwingungen zu einem sogenannten Tonabnehmer, der diese in elektrische Schwingungen umwandelt.

Diese werden dann mittels eines Kabels, oder mittlerweile auch schon über Funk, an einen Gitarrenverstärker weitergeleitet. Vom Verstärker können die Schwingungen noch etwas verändert werden, bevor sie zum Lautsprecher weitergegeben werden.

Dies bedeutet, dass man bei einer E-Gitarre ohne elektrischen Verstärker kaum etwas hört.

Man erkennt eine gute E-Gitarre daran, dass sie auch akustisch angespielt noch schön lange nachklingt.

E-Gitarren werden besonders gerne in Pop- oder Rockbands gespielt.